Superfruits Tabletten


Das englische Wort “Superfoods” oder "SuperFruits" steht für eine Reihe von natürlichen Nahrungsmitteln, die eine Superlative an Nähr- und Wirkstoffen enthalten. Es sind altbewährte, in der Küche und Medizin ihrer Herkunftsländer seit Langem bekannte und verwendete Naturprodukte. Ihnen wird eine besonders intensive Wirkung auf die Gesundheit, Vitalität und Jugendlichkeit nachgesagt. Ebenso können sie unterstützend bei der Vorbeugung und Behandlung von Erkrankungen sein.

Viele große Vertreter der Heilkunst, wie Hildegard von Bingen, auch der Arzt, Astrologe, Alchemist und Mystiker Paracelsus und viele andere Kräuterheilkundige, Ethnobotaniker oder Phytotherapeuten sind bekannt dadurch, dass sie die Ressourcen der Natur nutzten, um die Gesundheit zu erhalten oder wiederherzustellen. Mit der Verwendung von Superfoods als Beitrag zur täglichen Ernährung wird diese Tradition in einfacher und wirkungsvoller Weise fortgeführt. 

 
Acai Beere

Klein, rund und dunkelblau: Acai Beeren sehen eigentlich ganz gewöhnlich aus. Doch angeblich machen ihre Inhaltsstoffe aus ihnen regelrechte Wunderbeeren: Acai Beeren sollen ein Schlankmacher und obendrauf noch ein Faltenkiller sein.

In ihrem Herkunftsland Brasilien sind Acai Beeren ein ganz gewöhnliches Nahrungsmittel. Die zwischen ein und zwei Zentimeter großen, dunkelblauen Früchte wachsen an der sogenannten Kohlpalme. Acai Beeren bestehen zu 90 Prozent aus einem Kern – essbar ist nur die Haut. Nach der Ernte werden die Acai Beeren entkernt, püriert und anschließend verkauft.

Ihren Ruhm verdanken die Acai Beeren ihrem hohen Gehalt an Antioxidantien. Sie enthalten sogar mehr als Preiselbeeren oder Orangen – aber nicht so viele wie zum Beispiel Heidelbeeren oder Sauerkirschen. Antioxidantien fangen freie Radikale, die sonst die Zellen angreifen würden. So können der Alterungsprozess verlangsamt oder Krankheiten verhindert werden. Außerdem enthalten Acai Beeren Vitamine, Mineralien und essentielle Fettsäuren wie zum Beispiel Öl- und Linolsäure.

Acai Beeren sind gesund. Daran bestehen keine Zweifel. Doch ob sie auch ein Anti-Aging-Wundermittel oder ein Schlankmacher sind, ist zu bezweifeln. Denn obwohl die Wirkungen von Antioxidantien bewiesen sind, heißt das nicht, dass man Falten „wegessen“ kann: Sie wirken eher präventiv.

Aufgrund ihrer Inhaltsstoffe sollen Acai Beeren den Stoffwechsel ankurbeln. Angeblich purzeln die Pfunde dann von alleine. Aber dafür dass Acai Beeren beim Abnehmen helfen, gibt es keine wissenschaftlichen Beweise. Viele Hersteller werben zwar damit, dass sie Studien durchgeführt haben. Fakt ist aber: Der Körper kann nur Fett verbrennen, wenn er mehr Energie braucht, als man ihm durch die Nahrung gibt. Daran können auch Acai Beeren nichts ändern.


Lucuma

Lucuma ist eine köstlich und süß schmeckende Frucht, die auf dem Lucuma Baum (Pouteria Lucuma) in den Anden Südamerikas, insbesondere in Peru wächst und aufgrund der heilenden Wirkungen sehr beliebt ist. Bereits die Inkas haben die subtropische Frucht als gesunde Zuckerquelle und als ein starkes Symbol der Fruchtbarkeit geschätzt.

Sogar noch heute wird die außergewöhnliche und nahrhafte Frucht, die reich an Antioxidantien, Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralien ist, als “Inka Gold ‘bezeichnet. Da es sehr schwierig ist eine frische Lucuma in Europa zu erhalten, ist die Lucuma in einer gut verarbeiteten und nährstoffhaltigen Pulverform erhältlich. Die Lucuma ist ein natürlicher und gesunder Ersatz für raffinierten Zucker und künstlichen Süßstoffen.

Die Lucuma ist ebenso aufgrund ihrer hervorragenden entzündungshemmenden Wirkung bekannt. Schon seit Jahrhunderten wurde die peruanische Frucht zur Behandlung von Wunden und Abschürfungen der Haut verwendet.

Neuste Untersuchungen ergaben, dass durch den regelmäßigen Konsum des Lucuma Pulvers, eine durch die Sonne geschädigte Haut repariert und sogar Falten und Linien der Haut verhindert werden können. Somit ist das Lucuma Pulver ein gut geeignetes Anti-Aging-Produkt.

Lucuma Pulver – fördert eine geschmeidige und strahlende Haut. Das Lucuma Pulver ist reich an den schützenden Carotinoiden, wie das Beta-Carotin. Sie verleihen der Frucht eine rot-orange Farbe und regen die Reparatur als auch das Wachstum der Körperzellen an. Durch den regelmäßigen Genuss des Lucuma Pulvers verändert sich die Hautfarbe ins Strahlende und es werden feine Fältchen und Linien reduziert.

 

Baobab

Der Baobabbaum (Adansonia digitata), auch Affenbrotbaum genannt, ist in Südafrika zuhause. Den Afrikanern ist dieser Juwel der Schöpfung heilig, denn für sie ist seine Heilkraft von unschätzbarem Wert. Deshalb ist es kein Wunder, dass er in Afrika auch „Apothekenbaum" oder ganz einfach „Zauberbaum" genannt wird. Traditionell wird Baobab aufgrund seiner präbiotischen Eigenschaften vor allem bei Immunkuren sowie zur Unterstützung der Darm- und Verdauungsfunktion und als natürlicher Vitamin-C-Lieferant verwendet.

Baobab – ein wahrer Segen für den zivilisationsgeschädigten Darm.

Gemäß der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sollte die tägliche Zufuhr von Ballaststoffen bei ca. 30 g liegen. Bei unseren Ernährungsgewohnheiten liegen sie jedoch derzeitig bei nur ca. 23 g pro Tag. Baobab kann diese Ernährungsfehler ausgleichen. Die Frucht des Baobab-Baumes besteht fast zur Hälfte aus gesundheitsfördernden, unlöslichen Ballaststoffen. Er wirkt somit präbiotisch und sorgt für ein gesundes Darmmilieu. Eine ausgeglichene Darmflora ist nicht nur wichtig für eine gute Verdauung, sondern ist auch die Voraussetzung für ein starkes Immunsystem. Die Frucht des Baobab-Baumes ist außerdem reich an Vitamin C, dem natürlichen Powervitamin für die Abwehrkräfte. Baobab enthält rund 6 mal mehr Vitamin C wie eine Orange.

Aufgrund seines Aussehens ranken sich mehrere Legenden um den Affenbrotbaum.

Nach einer in Afrika weit verbreiteten Vorstellung riss der Teufel den Baum aus und steckte ihn anschließend mit den Zweigen zuerst in den Boden, so dass die Wurzeln nun in die Luft ragen. Einer anderen Erzählung zufolge wollte der Baum bei seiner Entstehung schöner als alle anderen Bäume werden. Als ihm dies jedoch nicht gelang, steckte er seinen Kopf in die Erde und das Wurzelwerk ragte gegen den Himmel. Aus dem Reich der Schöpfungsmythologie erschließt sich uns eine weitere Erklärung: Als am Anbeginn der Welt die Hyäne beim ersten Blick ins spiegelnde Wasser ihre eigene Hässlichkeit erkannte, war sie darüber sehr erzürnt. Sie riss einen Baobab aus und schleuderte ihn gen Himmel, um ihren Schöpfer zu treffen, der ihr dies angetan hatte. Der Baum jedoch verfehlte sein Ziel, stürzte zurück zur Erde, blieb dort umgekehrt im Boden stecken und wächst seither mit den Wurzeln nach oben.


Camu Camu

Traditionell wird Camu Camu zur Stärkung des Immunsystems und vorbeugend gegen Virusinfektionen eingesetzt. Die Frucht wird eigentlich nicht richtig in Plantagen angebaut, die Camu- Camu Pflanze wächst vielmehr in der freien Natur entlang von Flüssen im peruanischen Regenwald. Die Hauptgebiete der Camu Camu liegt im östlichen Teil Perus.

Der Camu- Camu- Strauch (Myrciaria dubia), der in weißen Blüten erstrahlt und eine Höhe von drei bis sechs Metern erreichen kann, blüht in den Sommermonaten von Juli bis September und trägt in der Zeit von Dezember bis April seine etwa drei Zentimeter großen, roten Früchte. Diese sind auch als Bayberry Fruit oder Rumberry bekannt, wiegen nur zwischen sechs und vierzehn Gramm und haben meist zwei Kerne. Die Früchte schmecken sehr sauer, werden daher meist nicht roh verzehrt, sondern als Zutat zu Erfrischungsgetränken, Speiseeis und Konfitüren verwendet.

Die Sträucher werden nach dem Ernten sich völlig selbst überlassen und weder geschnitten noch gedüngt. Sie sind also sozusagen wildwachsend und aus ökologischem Anbau.

Die Regenzeit ist für die Indianer des Amazonas-Regenwaldes die optimale Zeit, die Frucht eines mit dem höchsten Vitamin C-Gehalt der Welt die Camu- Camu Beere zu sammeln. Denn dann können sie mit ihren Kanus weiter vordringen. Seit Generationen ernten sie die Beere aufgrund ihrer positiven Eigenschaften für die Gesundheit.

Camu-Camu enthält 30 bis 50 Mal so viel Vitamin C wie Orangen und andere Zitrusfrüchte, zehnmal so viel Eisen, dreimal so viel Niacin, doppelt so viel Riboflavin und 50 Prozent mehr Phosphor. Außerdem ist sie reich an Betacarotin, Kalium, Kalzium, Bioflavonoiden, Antioxidantien und Aminosäuren. Keine andere Frucht der Welt weist eine so hohe Konzentration an sekundären Pflanzenstoffen auf. Sie wirkt antioxidativ, adstringierend, beruhigend und sie ist nahrhaft.


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