Ωmega Plus Honig - ein einzigartiges Produktkonzept

 

Ωmega Plus Honig ist ein Sirup der neben Honig ein geschmacks- und geruchsneutrales Omega 3 Öl enthält. Daher ist dieses Produkt zum Direktverzehr, besonders auch für Kinder, geeignet. Das Produkt ist so konzipiert, dass die Anforderungen an die von der EU Kommission genehmigten Health Claims erfüllt werden. Zusätzlich sind eine Vielzahl an Vitaminen enthalten, die weitere Health Claims zu diesem Produkt möglich machen.

 

Ωmega Plus Honig enthält einen sehr hohen Anteil an Docosahexaensäure (DHA), einer der wichtigsten Omega 3 Fettsäuren überhaupt. Diese ist essentiell, d.h. der menschliche Körper kann sie nicht selbst herstellen. Sie muss über die Nahrung oder Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden. Aber es gibt Unterschiede in den Rohstoffen, die DHA enthalten.

 

Ωmega Plus Honig - Sirup enthält ein einzigartiges Fischöl reich an DHA

 

Das im ΩmegaPlus Honig  enthaltene Fischölkonzentrat hat verglichen mit anderen  Omega 3 Quellen einen sehr hohen DHA-Gehalt. Dieser hohe Anteil wird durch eine enzymatische Hydrolyse der mittelkettigen Fettsäuren in Kombination mit einer Molekulardestillation erzielt. Die positionelle Verteilung der Fettsäuren auf dem Glyceridmolekül ist identisch mit den natürlich vorkommenden Fettsäuren. Unser verwendetes Fischölkonzentrat wird folglich durch einen sehr sanften und schonenden Prozess gewonnen, verglichen mit der üblichen Anreicherung mittels Ethylester.

 

Marktübliche, billige Fischölkonzentrate werden gänzlich in Ethylester umgewandelt. Durch die nachfolgende fraktionierte Destillation wird das DHA separiert und anschließend das Glyceridöl mittels chemischer Veresterung wiederhergestellt. Das heißt, dass bei diesen handelsüblichen Fischölen die Fettsäuren zuerst komplett zerstört und anschließend wieder mittels eines chemischen Prozesses zusammengesetzt werden.

 

Der Aufreinigungsprozess für das in ΩmegaPlus Honig enthaltene Fischölkonzentrat ist identisch mit dem für andere pflanzliche Öle und Fette. Diese Herstellungsart ist ein gängiges Verfahren und wird schon seit Langem in der Lebensmittelproduktion verwendet. Es werden keine speziellen oder aggressiven Chemikalien eingesetzt. Durch die Verwendung von Bleicherde werden unerwünschte polare Stoffe entfernt. Die Temperatur und die Produktionszeit wird so gering wie möglich gehalten, um die Zerstörung der langkettigen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren zu minimieren.  Der komplette Produktionsprozess wird unter Stickstoff durchgeführt. Die Dampf-Desodorierung ist der letzte Produktionsschritt bei der die unerwünschten Geruchskomponenten entfernt werden.

 

Jede Charge wird auf unterschiedlichste Qualitätsparameter geprüft. Die Spezifikationsparameter entsprechen den Standardnormen für Fischöl. Das enthaltene Fischölkonzentrat wird zusätzlich zu den Oxidationswerten ebenfalls auf Kontaminationen inklusive PCB’s, Dioxin und Schwermetalle getestet.

 

Das Fischölkonzentrat ist GRAS (GRAS = Generally Recognized As Safe, basierend auf GRAS Notifikations-Nr. 000105); das verwendete Enzym ist GRAS-bewilligt und GMO-frei.

Das enthaltene Fischölkonzentrat entspricht den hohen Anforderungen der EU-Hygieneverordnung 853/2004.

 

Die Vorteile des in Ωmega Plus Honig  enthaltenen Fischölkonzentrats zusammengefasst:

 

  • natürlich angereichertes Fischöl, reich an DHA
  • vorteilhaftes Verhältnis von DHA / EPA:  5 : 1. Sehr nah dem Verhältnis der Muttermilch
  • reduzierter Gehalt gesättigter Fettsäuren
  • schonende Produktion
  • kein „fischiger Geschmack“ bzw. Geruch
  • neutraler Geschmack und Geruch
  • DHA ist, wie in der Natur, als Trigylcerid vorhanden (Sn-2 Position)
  • hochkonzentriertes Fischölkonzentrat enthält rund 360 mg/g DHA

 

DHA – die funktionelle Omega-3 Fettsäure im Menschen

 

Warum EPA immer noch häufiger als DHA in Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt wird

 

Aufgrund der Verfügbarkeit von billigen Rohmaterialen (die reich an EPA sind), den einfachen Produktionsmethoden und –technologien, als auch dem geringen Wissen über die Unterschiede von Omega-3, enthielt die erste Generation von Produkten die entwickelt wurden mehr EPA als DHA. Diese enthalten doppelt so hohe Konzentrationen an EPA als an DHA, und haben damit üblicherweise ein Verhältnis von EPA zu DHA zwischen 1,5/1 und 2/1. Dies sind die wichtigsten Gründe, warum in Nahrungsergänzungsmitteln und selbst auch bei zugelassenen Medikamenten überwiegend EPA reiche Öle eingesetzt wurden.

 

Fisch und Meeresfrüchte enthalten zweimal mehr DHA als EPA

 

Die Fische und Meeresfrüchte, die wir heute und seit tausenden von Jahren verzehren, enthalten zweimal mehr DHA als EPA.

 

 

 

Diagramm: Relativer Durchschnittsgehalt von über die Nahrung aufgenommene Fettsäuren EPA und DHA in Nahrungsergänzungsmitteln in Frankreich, Japan, Holland, Europa und Australien

 

Dennoch enthalten die auf dem Markt erhältlichen günstigen Omega-3 Fischöle mehr EPA als DHA. Analysen von Nahrungsergänzungsmitteln aus verschiedenen Ländern bestätigen einen deutlich höheren Anteil von EPA als DHA.  

 

Es gibt eine Menge von Untersuchungen die nun zeigen, dass EPA und DHA eine unterschiedliche Wirksamkeit haben. Wir haben hier einige Fakten zusammengefasst die zeigen, dass DHA die bevorzugte Omega-3 Fettsäure für die Verwendung Nahrungsergänzungsmitteln sein sollte.

 

DHA ist die entscheidende Omega-3 Fettsäure in allen lebenswichtigen Organen

 

DHA  ist die vorherrschende mehrfach ungesättigte Fettsäure und nahezu die einzige Omega-3 Fettsäure die in Gehirn, Augen, Nervengewebe und den Hoden vorkommt. Das Gehirn ist das größte Organ im Körper. Lipide umfassen 50% der Trockenmasse des Gehirns. Im präfrontalen Cortex des Gehirns sind bis zu 11% aller Fettsäuren DHA, wohingegen EPA nicht vorhanden ist.1 Im Auge (periphere Netzhaut/Retina) ist DHA zu 22,3% vorhanden, EPA jedoch nicht.2 In den Hoden stellt DHA etwa 9% aller Fettsäuren, EPA ist nur unwesentlich oder gar nicht vorhanden.3 Das menschliche Sperma hat einen Anteil von 21,5% DHA aller Fettsäuren in den Phospholipiden, wohingegen EPA einen Anteil von 0,5% darstellt.4

 

Abb.: Vergleich der Anteile von EPA und DHA in verschiedenen Köpergeweben

 

 

DHA dominiert in der Muttermilch

 

In der Muttermilch ist der Gehalt an DHA ungefähr viermal höher als der an EPA.5 Darüber hinaus zeigte eine kürzlich durchgeführte Studie, dass eine Ergänzung mit einer Mischung aus EPA und DHA für schwangere Frauen (ab der 20. Schwangerschaftswoche bis zur Geburt) einen größeren Einfluss auf den Gehalt an DHA in der Muttermilch hat als auf den an EPA.6

 

Während der Schwangerschaft ist der Fötus komplett abhängig von den mütterlichen Quellen an DHA aus Lipidvorräten, der Ernährung oder aus Nahrungsergänzungsmitteln. Über die Plazenta der Mutter wird der Fötus mit der notwendigen DHA versorgt. Die Schwangerschaft führt zu einem zunehmenden Abbau von DHA im mütterlichen Plasma, vermutlich aufgrund des erhöhten Bedarfs dieses wichtigen Nährstoffs für die Entwicklung des fötalen Nervensystems. Nach der Geburt werden die mütterlichen Vorräte wieder langsam aufgefüllt. Dies dauert ca. fünf bis sechs Monate. Es gibt Hinweise die vermuten lassen, dass dieser Abbau der mütterlichen DHA während der Schwangerschaft im Zusammenhang mit der postnatalen Depression steht.

 

Forscher der Universität Kansas haben festgestellt, dass Kinder, deren Mütter 600 mg der Omega-3 Fettsäure DHA während der Schwangerschaft eingenommen haben, bei der Geburt mehr wiegen und seltener vor der 34. Schwangerschaftswoche geboren werden, als Kinder von Müttern die das Placebo Produkt eingenommen haben. 

 

Der Körper kann DHA in EPA, jedoch nicht EPA in DHA umwandeln

 

Der menschliche Körper kann DHA zu EPA umwandeln, während nur ein sehr kleiner Anteil von EPA in DHA umgewandelt werden kann. Wenn ein Mensch drei Monate lang EPA zu sich nimmt, führt dies zu keinem Anstieg von DHA im Plasma.7 Im Gegensatz dazu erhöht sich durch die Einnahme von DHA aufgrund der Umwandlung der Gehalt an EPA deutlich.8 Schon alleine daher ist es sinnvoller DHA anstatt EPA einzunehmen.

In einer Studie, bei welcher den Probanden für ein Jahr  6 g Fischöl pro Tag von einem Produkt mit einem hohen EPA/DHA Verhältnis (1790 mg/ 570 mg) verabreicht wurde, konnte kein Anstieg von DHA in den Blutlipiden festgestellt werden.9

In einer vergleichenden Studie wurden 72 Personen über 7 Wochen 4000mg reines DHA verabreicht. Wie sich zeigte, erhöhte sich nicht nur signifikant der Gehalt an DHA im Blutserum, sondern ebenfalls der Gehalt an EPA. Im Gegensatz dazu zeigte sich bei 75 freiwilligen Personen denen 4000 mg reines EPA pro Tag verabreicht wurde, nach sieben Wochen eine Reduktion von 15% DHA (umol/l) in den Serum-Phospholipiden.

 

Abb.: Vergleich des Anstieg von DHA und EPA im Blutserum nach 7 Wochen Supplementierung mit DHA und EPA

 

Diagramm: die Supplementierung für 7 Wochen mit reinem DHA an 72 Freiwillige erhöhte EPA in den Serum-Phospholipiden des Blutes, während die Supplementierung mit reinem EPA (n = 75) das DHA im Blutserum reduziert10.

 

Zusammengefasst ist der Gehalt an DHA in den lebenswichtigen Organen und im Blut sowie auch in der Muttermilch mindestens viermal höher als der Gehalt an EPA. Die Umwandlung von EPA in DHA im Menschen ist nur sehr gering. Eine Vielzahl an wissenschaftlichen Beweisen zeigt, dass DHA die wichtigste Omega-3 Fettsäure ist. Dies zeigt sich nicht zuletzt auch durch die wissenschaftliche Bewertung von Aussagen, die zu DHA getroffen werden dürfen. Für DHA wurde bestätigt, dass ein positiver Zusammenhang zwischen der Aufnahme und einer Gesunderhaltung von Gehirn und einer normalen Sehkraft besteht. Für EPA ist dies nicht der Fall.

 

Health Claims

 

- DHA trägt zur Erhaltung einer normalen Gehirnfunktion und einer normalen Sehkraft bei

- DHA und EPA unterstützen eine normale Herzfunktion

- Vitamin C, D, A und Folsäure unterstützten die normale Funktion des Immunsystems

- Vitamin C, B6, B2, B1 und Niacin unterstützten den normalen Energiestoffwechsel

- Vitamin C, B2, B1, B6, B12 und Niacin unterstützten die normale Funktion des Nervensystems

- Vitamin C, E und B2 schützten DNA, Lipide und Proteine vor oxidativer Zerstörung

- Niacin, B6, B2, B12 und Folsäure reduzieren Müdigkeit und Erschöpfungszustände

- Folsäure, Vitamin B6 und B12 unterstützten einen normalen Homocysteinmetabolismus

- Vitamin A und B2 unterstützten eine normale Sehkraft

- Folsäure, Vitamin B6 und B12 unterstützten eine normale psychische Funktion

- Folsäure, Vitamin D und B12 tragen zu einer normalen Zellteilung bei

- Niacin, Vitamin A und B2 unterstützten den Erhalt der normalen Haut

 

Zusätzlich unterstützt:

 

- Vitamin B1 die normale Herzfunktion

- Folsäure die normale Blutbildung, die mütterlichen Gewebe während der Schwangerschaft und eine normale Aminosäuresynthese

- Vitamin D den Erhalt normaler Knochen und Zähne, die Absorption von Calcium und Phosphor, die normale Calciumkonzentration im Blut und eine normale Muskelfunktion

- Vitamin C die nicht an Hämoglobin gebundene Eisenaufnahme und trägt zur normalen Kollagenbildung und zur Regeneration der reduzierten Form von Vitamin E bei

- Vitamin C eine normale Funktion der Blutgefäße, der Knochen, der Knorpel, der Haut und der Zähne

- Vitamin B2 den Erhalt normaler roter Blutzellen und trägt zu einem normalen Eisenstoffwechsel und zur Erhaltung normaler Schleimhäute bei

- Vitamin A den normalen Eisenmetabolismus und hat eine Funktion bei der Zellspezialisierung

- Vitamin B12 und B6 tragen zu einer normalen Bildung roter Blutkörperchen bei

- Vitamin B6 trägt zur Regulierung der Hormontätigkeit und zu einem normalen Eiweiß- und Glycogenstoffwechsel bei

- Niacin und Vitamin A tragen zur Erhaltung normaler Schleimhäute bei

 

Referenzen:

1 Fatty acid composition of the postmortem prefrontal cortex of adolescent male and female suicide. Prostaglandins Leukot Essent Fatty Acids. 2009 Jan;80(1):19-26

2 Fatty acid composition of the human macula and peripheral retina. Invest Ophthalmol Vis Sci. 1992 Dec;33(13):3493-6

3 Fluorescent products and polyunsaturated fatty acids of human testes. Lipids. 1975 Oct;10(10):591-6

4 The fatty acid composition of phospholipids of spermatozoa from infertile patients. Mol Hum Reprod. 1998 Feb;4(2):111-8

5 Systematic review of fatty acid composition of human milk from mothers of preterm compared to full-term infants. Ann Nutr Metab. 2007;5 (6):550-6

6 The effects of fish oil supplementation in pregnancy on breast milk fatty acid composition over the course of lactation: a randomized controlled trial. Pediatr Res. 2007 Dec;62(6):689-94

7 Long-term administration of highly purified eicosapentaenoic acid provides improvement of psoriasis. Dermatologica. 1991;182(4):225-30

8 Dietary docsahexaenoic acid as a source of eicosapentaenoic acid in vegetarians omnivores. Lipids. 1997 Mar;32(3):341-5

9 Katan MB et. al. Kinetics of the incorporation of dietary fatty acids into serum cholesteryl esters, erythrocyte membranes, and adipose tissue: an 18-monthcontrolled study. J Lipid Res. 1997 Oct;38(10):2012-22.

10 Grimsgaard S, et.al.: Eff ects of highly purifi ed eicosapentaenoic acid and docosahexaenoic acid on hemodynamics in humans. Am J Clin Nutr. 1998 Jul;68(1):52-9